Blackfort Technology
Pentesting von LLMs
LLM Security

LLM Security Testing

Pentesting von LLMs

Large Language Models sind mächtig – und anfällig für spezifische Angriffe. Wir testen Ihre LLM-Applikationen auf alle relevanten Sicherheitsrisiken.

LLM-Applikationen bringen neue, spezifische Sicherheitsrisiken mit sich, die mit klassischen Pentesting-Methoden nicht vollständig adressiert werden können. Wir testen Ihre LLM-basierten Anwendungen systematisch nach dem OWASP LLM Top 10 und weiteren anerkannten Frameworks.

Prompt Injection

Prompt Injection ist die gefährlichste Schwachstelle in LLM-Applikationen (OWASP LLM01). Angreifer injizieren bösartige Instruktionen in LLM-Eingaben, um das System zu manipulieren, Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder unbeabsichtigte Aktionen auszulösen. Wir testen sowohl direkte als auch indirekte Prompt Injection (z.B. über Dokumente oder Webseiten).

OWASP LLM Top 10

LLM01: Prompt Injection
LLM02: Insecure Output Handling
LLM03: Training Data Poisoning
LLM04: Model Denial of Service
LLM05: Supply Chain Vulnerabilities
LLM06: Sensitive Information Disclosure
LLM07: Insecure Plugin Design
LLM08: Excessive Agency
LLM09: Overreliance
LLM10: Model Theft

RAG und Agentic Systems

Retrieval-Augmented Generation (RAG) und autonome Agenten bringen spezifische Risiken wie Data Source Poisoning, Tool Call Manipulation und Agent Hijacking. Wir testen diese komplexen Systemarchitekturen mit spezialisierten Methoden.

LLM-Anwendungs-Penetrationstest: Applikation, Integration und Modell

Ein LLM-Anwendungs-Penetrationstest geht über das reine Testen des Sprachmodells hinaus. LLM-Applikationen bestehen aus mehreren Schichten, die jeweils eigene Angriffsflächen mitbringen. Der Applikations-Layer umfasst klassische Webanwendungssicherheit: Authentifizierung und Autorisierung, Session Management, Input Validation, API-Security und Datenflüsse zwischen Frontend, Backend und dem LLM-Endpunkt. Sicherheitslücken hier – etwa fehlende Zugriffskontrollen oder unsichere API-Keys – sind oft wirkungsvoller ausnutzbar als LLM-spezifische Angriffe.

Der Integrations-Layer verbindet die Applikation mit dem LLM-Modell, externen Tools, Vektordatenbanken und Geschäftssystemen. Hier entstehen Risiken durch unsichere Tool-Aufrufe, überprivilegierte Systemzugänge des LLM-Agenten und ungeschützte Prompt-Kontexte, die vertrauliche Systemanweisungen preisgeben. Insbesondere bei agentenbasierten Architekturen mit autonomem Tool-Calling (Function Calling, Code Execution) ist dieser Layer kritisch: Ein kompromittierter Agent kann Datenbankabfragen ausführen, E-Mails versenden oder externe APIs aufrufen.

Unser Ansatz kombiniert klassische Penetrationstest-Methodik (OWASP WSTG, Burp Suite Pro für API-Testing) mit LLM-spezifischen Angriffstechniken (Prompt Injection, Jailbreaks, Indirect Injection über externe Datenquellen). Das Ergebnis ist ein vollständiges Sicherheitsbild Ihrer LLM-Applikation – nicht nur des Modells, sondern der gesamten Angriffskette vom Nutzereingang bis zur Backend-Integration.

LLM-Testing-Portfolio

  • Prompt Injection (direkt & indirekt)
  • Jailbreak Testing
  • Data Extraction Tests
  • RAG Poisoning Tests
  • Tool / Plugin Security
  • Excessive Agency Tests
  • Model Inversion
  • Red Teaming für LLMs

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Häufige Fragen zum LLM-Anwendungs-Penetrationstest

Was ist der Unterschied zwischen einem LLM-Pentest und einem LLM-Anwendungs-Penetrationstest?

Ein reiner LLM-Pentest fokussiert auf das Sprachmodell selbst – Prompt Injection, Jailbreaks, Model Extraction. Ein LLM-Anwendungs-Penetrationstest testet die gesamte Applikation: Applikations-Layer (Auth, APIs, Session Management), Integrations-Layer (Tool-Aufrufe, Datenbankzugriffe, externe APIs) und Modell-Layer gemeinsam. In der Praxis sind die kritischsten Schwachstellen oft im Applikations- oder Integrations-Layer, nicht im Modell selbst.

Welche LLM-Applikationen können getestet werden?

Wir testen alle Applikationsarchitekturen, die LLMs einsetzen: Chat-Applikationen, RAG-Systeme (Retrieval-Augmented Generation), autonome Agenten mit Tool-Calling, interne Copiloten und API-Dienste, die LLM-Endpoints exponieren. Unterstützte Modelle und Plattformen: OpenAI GPT-4/o, Anthropic Claude, Google Gemini, selbst gehostete Open-Source-Modelle (Llama, Mistral) und Enterprise-LLM-Deployments (Azure OpenAI, AWS Bedrock).

Wie läuft ein LLM-Anwendungs-Penetrationstest mit Blackfort ab?

Der Test beginnt mit einer Scoping-Phase: Welche Systemkomponenten und Nutzerszenarien sind im Scope? Welche Rollen und Zugriffsrechte existieren? Wir kombinieren authentifizierte und nicht-authentifizierte Tests, untersuchen alle API-Endpunkte und führen gezielte LLM-spezifische Angriffe durch. Das Ergebnis ist ein strukturierter Bericht mit klassifizierten Findings, Nachweisen (Proof-of-Concept) und konkreten Remediations-Empfehlungen.

Welche Frameworks nutzt Blackfort für LLM Application Security Tests?

Wir kombinieren OWASP LLM Top 10 (LLM-spezifische Schwachstellen), OWASP WSTG (Web Security Testing Guide für den Applikations-Layer), MITRE ATLAS (Adversarial Threat Landscape for AI Systems) und eigene Testmethodik für Agentic AI Architekturen. Für API-Testing setzen wir Burp Suite Professional ein, für LLM-spezifische Angriffe proprietäre Testframeworks.

Ist ein LLM-Anwendungs-Penetrationstest für regulierte Unternehmen relevant?

Ja – zunehmend. Der EU AI Act klassifiziert viele KI-Anwendungen in regulierten Sektoren (Finanz, Gesundheit, kritische Infrastruktur) als hochriskant. Hochrisiko-KI-Systeme müssen Sicherheitsprüfungen vor dem Einsatz durchlaufen. DORA verlangt zudem, dass Finanzunternehmen IKT-Risiken – einschließlich KI-basierter Systeme – systematisch testen. Ein LLM-Anwendungs-Penetrationstest liefert den prüfungsfähigen Nachweis.

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